TRAINING (2.5.1)
Mitglied der SCNAT

Die NGT fördert bei ihren Mitgliedern und in der Öffentlichkeit die Freude an den Naturwissenschaften. Sie setzt sich für die Vertiefung der naturwissenschaftlichen Kenntnisse und für deren Anwendung ein. Die NGT unterstützt junge Leute mit naturwissenschaftlichen Neigungen und wahrt die Interessen des Naturschutzes.mehr

Bild: Visions-AD, stock.adobe.commehr

Schadstoffe in den Berner Gewässern

Alte Bekannte und neue Herausforderungen im Gewässerschutz

Zeit

19:30

Veranstaltungsort

Tertianum Bellevuepark, Göttibachweg 2, Thun (Eingang Hotel Bellevue, Grand Salle im EG)
Karte auf Google Maps anzeigenKarte auf Google Maps anzeigen

Die offensichtlichen Verunreinigungen, wie Schaumteppiche sind seit vielen Jahren verschwunden. Trotzdem sind unsere Gewässer nicht einfach sauber. Viele kleine Seen und auch manches Grundwasser erhält auch heute zu viele Nährstoffe und in manchen Bächen und Flüssen schwimmt eine Vielzahl an Chemikalien wie Pestizide und Arzneimittel. Der Vortrag nimmt sie mit auf eine Reise durch die Berner Gewässer.

NGT - Teaser Gewässerverunreinigungen
NGT - Teaser Gewässerverunreinigungen
NGT - Teaser GewässerverunreinigungenBild: Vinzenz Maurer
Bild: Vinzenz Maurer

Referentin: Dr. Irene Wittmer, Abteilungsleiterin Gewässer- und Bodenschutzabor des Kantons Bern, Amt für Wasser und Abfall (AWA)

Die menschlichen Aktivitäten hinterlassen einen chemischen Fingerprint in unseren Gewässern. Unser Alltag ist geprägt von unzähligen Chemikalien. So werden in der EU beispielsweise mehr als 30'000 verschiedene Chemikalien in mehr als einer Tonne produziert, und einzelne Moleküle schaffen es auf verschiedenen Wegen in unsere Gewässer.

Das ist in den Berner Gewässer nicht anders als in anderen Gewässern der Schweiz oder Europas. In den Alpen findet man zwar deutlich weniger, aber auch da findet man Spuren des modernen Lebens. Je weiter man ins Mittelland kommt, desto mehr verschiedene Chemikalien kommen dazu und desto höher werden die Konzentrationen von Pestiziden, Arzneimitteln und weiteren wie zum Beispiel die PFAS, den sogenannten Ewigkeitschemikalien.

Zum Teil sind die Konzentrationen gar so hoch, dass gesetzliche Grenzwerte nicht mehr eingehalten werden und man negative Auswirkungen auf die aquatischen Lebewesen nicht mehr ausschliessen kann. Allerdings sind die Zusammenhänge auf Grund der vielen Einflüsse auf die Lebewesen, wie Klimawandel oder invasive Arten schwierig nachzuweisen. In der Schweiz und auch im Kanton werden verschiedene Massnahmen getroffen, um unsere Gewässer besser vor Chemikalieneinträgen zu schützen. So baut man beispielsweise Kläranlagen aus und überlegt sich wie weniger Pestizide eingesetzt werden können und weniger in die Gewässer gelangen.

Der Vortrag nimmt sie mit auf eine Tour’d Horizon zu den Chemikalien in unseren Gewässern.

Geeignet für

Alter:
  • 14-18
  • 18+
  • 20-40
  • 55+
  • Familie
  • Gruppe

Aktivität

Inhalt: mittel

Interaktivität: passiv

Drinnen/draussen: drinnen

Kategorien

  • Wasserqualität

Kontakt

Regula Hänni
Gurnigelstrasse 17
3638 Blumenstein


Sprachen: Deutsch
Wetterabhängig? Nein
Kostenpflichtig? Nein